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Mřížka
Rosenkelch Purple Bells, Loukykvět

Rhodochiton atrosanguineum

Der Rosenkelch Purple Bells ist eine unübersehbare kletternde einjährige Pflanze, die einen Hauch von Exotik in den Garten bringt. Seine Heimat sind die Bergregionen Mexikos, und er ist in der Sonne sowie im hellen Halbschatten zufrieden. Unter guten Bedingungen und mit einer geeigneten Rankhilfe kann er bis zu drei Meter hoch klettern, sodass er mühelos Pergolen, Gitter oder Spaliere begrünt. Sein größter Schmuck sind die Blüten. Von Juli bis Oktober bildet er eine Fülle ungewöhnlicher, dunkelvioletter, röhrenförmiger Blüten, ergänzt durch einen fuchsienfarbenen Kelch in Form eines kleinen Regenschirms. Die Blüten ziehen zudem die ganze Saison über zuverlässig Bienen und andere Bestäuber an. Da es sich um eine stark frostempfindliche Pflanze handelt, kultivieren wir sie bei uns ausschließlich als einjährige Zierpflanze. Am besten gedeiht er in humosem und gut durchlässigem Boden, wo er eine regelmäßige, aber nicht übermäßige Bewässerung schätzt, damit das Substrat nicht über längere Zeit staunass ist. Der Rosenkelch gehört zu den Arten, die man eher direkt im Beet oder auf der Außenterrasse als in der Vase schätzt; zum Schnitt oder zum Trocknen eignen sich seine zerbrechlichen Blüten nämlich nicht. Während des Wachstums lohnt es sich, die Jungpflanzen gelegentlich zu entspitzen, wodurch man eine stärkere Verzweigung fördert und in der Folge einen dichteren Ansatz wunderschöner Blüten erhält. Die Anzucht aus Samen wird eher fortgeschrittenere und geduldige Gärtner erfreuen, aber das Endergebnis ist die Mühe allemal wert. Mit der Aussaat muss früh begonnen werden, idealerweise schon im Februar oder im Laufe des März, damit die Pflanze genügend Zeit hat, kräftig zu werden. Die Vorkulturzeit beträgt bei dieser Art etwa zehn bis vierzehn Wochen. Die Samen keimen bei konstanten Temperaturen von achtzehn bis zwanzig Grad und benötigen dafür in der Regel vierzehn bis einundzwanzig Tage. Wichtig ist, das feine Saatgut nicht mit Erde zu bedecken, da die Samen für eine erfolgreiche Keimung Licht benötigen. Ins Freie an ihren endgültigen Standort pflanzen wir die Pflanzen erst aus, wenn absolut keine Gefahr von Morgenfrösten mehr besteht.
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